Personal Trainer reden immer davon die Produktivität zu steigern…


Es geht doch immer darum, das letzte aus einem Mitarbeiter heraus zu quetschen. manche glauben tatsächlich sie werden gefördert aber in Wirklichkeit geht es da drum wie eine Zitrone ausgequetscht zu werden. Ich habe in meinem berufsleben viele uznternehmensberater kennengelernt, die in die Unternehmen gekommen sind und sich eine goldene Nase verdient haben, indem sie das gesagt haben was eigentlich den größten Depp klar sein müsste. Eigentlich weiß man doch was ich ändern müsste wenn was schief läuft. Doch oft wir dann die Nacharbeit nicht, also die Empfehlung der Unternehmensberater nicht wirklich umgesetzt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass oftmals nur alles von links nach rechts gedreht wird oder die Suppe noch mal aufgewärmt wird und letztlich das Rad nicht neu erfunden wird, sondern schon mal alles da war.

Und dann die Personal Trainer

Ich schreibe hier nur aus den Erfahrungen die ich in meinem recht langen Berufsleben hatte. Ich habe mir auch natürlich überlegt wie führe ich mein Verkaufsgespräch, wie lenke ich den Kunden, wieviel Kontakte muss ich machen um einen Kunden zu gewinnen? Das ganze nennt sich Kundenanalyse und ist das Einmaleins jedes Vertriebsmitarbeiter. Und da in der heutigen Zeit alles auf Wachstum ausgerichtet ist, stellt sich ja auch die Frage wie kann ich das letzte aus dem Mitarbeiter herausholen. Und da kommen nun die Personal Trainer ins Spiel. Ich nenne sie liebevoll Zitronenpresse, da es ja darum geht wie man aus dem Mitarbeitern das letzte an Leistung herauspressen kann.

Es geht um Motivation, um Satzbausteine im Kundengespräch, oder auch Strukturierung des Arbeitsalltages und und und… Am lustigsten fand ich ja, als es eine Zeitlang hieß, wenn du morgens aufstehst schau in den Spiegel und sage du bist gut du bist der/die Beste 😂. Und dann immer die hinter Fragerei.

Es ist mit Sicherheit nicht gesund für ein Mensch wenn er sich selbst ständig hinterfragt.

Wenn man alles und jedes was man tut ob im Privatleben oder im Beruf hinterfragt, kann das der Psyche nicht gut tun. Im Gegenteil das kann nervig sein. Wir alle finden doch Leute nervig die immer was hinterfragen. Und das stellt sich für mich die Frage soll man so etwas im berufsleben machen? Steigert das meine Produktivität oder macht mich das krank? Ich glaube eher es macht krank permanent ausgequetscht zu werden. Eigentlich weiß man doch dass man Leistung nur bringen kann bei dem was einem Spaß macht. Wenn man sich freut ist man euphorisch und eine Spur schneller als sonst. Das liegt daran weil man in diesem Moment nichts hinterfragt. Wenn jemand zum Sport geht hinterfragt er ja auch nicht warum tue ich das, sondern macht es aus purer Freude. Und bei der Freude am Sport kommt dann der sportliche Ehrgeiz dazu, von ganz alleine. Ja das ist leider vielen Menschen durch den permanenten Leistungsdruck verloren gegangen: „der Spaß an der Arbeit“!

In diesem Sinne lasst euch nicht stressen
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Verfasst von

Ich bin Hannah und warum blogge ich? Meine Vergangenheit hat tiefe Spuren hinterlassen und zu einem Zusammenbruch geführt. Bloggen hilft mir mich davon abzulenken. Ich schöpfe aus meinem bloggen Energie und Freude. Es ist für mich nicht einfach mich auf Texte zu konzentrieren und diese zu schreiben, aber dennoch mache ich es und bloggen ist zu meinem Hobby geworden. Gott sei Dank gibt es heute die Spracheingabe und es fällt mir somit viel leichter Texte zu schreiben, da die Konzentration bei mir schnell abfällt. Wie gesagt, mein Bloggen hat keinen tiefgreifenden Hintergrund, sondern einfach nur meinen Alltag. Das hilft mir bei der Bewältigung meines Erlebten und bringt mir ein stückweit Lebensfreude.

6 Kommentare zu „Personal Trainer reden immer davon die Produktivität zu steigern…

  1. Ich gebe dir vollkommen Recht: Personal Trainer und auch diese „Coaches“, die jetzt wie Unkraut aus der Erde sprießen, versuchen alle gleichzuschalten und das geht auf Kosten von Authentizität und Individualismus. Das spontane Handeln wird unterdrückt und der Kunde spürt, dass er manipuliert werden soll. Man soll motiviert werden, aber wird demotiviert: Hauptsache der Trainer verdient sein Geld. Er allein ist der Nutznieser seiner Tätigkeit.

    Im seinem Buch „Nieten in Nadelstreifen“ rechnet Wolfgang Ogger mit Unternehmensberater ab: Sie wollen dem Unternehmen Geld sparen, also werden Mitarbeiter entlassen und ganze Firmensegmente platt gemacht, weil sie sich angeblich nicht lohnen. Viele Arbeitslose sind erst durch Unternehmensberater entstanden. Im Offenbacher Rathaus wurde jede dritte Stelle gestrichen und zwei Arbeitskräfte mussten sich drei Stellen teilen. Die Arbeitslosen gehen auf Kosten der Allgemeinheit. Inzwischen ist der damalige Bürgermeister namens Grandke bei der Sparkasse und es werden wieder Kräfte eingestellt, weil sie überall fehlten .. usw. usw.

    Gut, dass es Menschen wie dich gibt, die sich auch mal selbst Gedanken machen und nicht alles absegnen, was von „oben“ kommt. Würd ich mir mehr wünschen, aber die meisten haben schon innerlich gekündigt und machen ihren Job, so dass keiner meckern kann. Hätte man ihnen etwa Eigeninitiative übertragen, dann hätten sie mehr für die Firma rausgeholt. Oder?

    Schönen Wochenanfang und alles Liebe 🙂

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  2. Danke lieber Sven ich bin mal wieder von deinem Kommentar sehr angetan. Besser könnte ich es gar nicht schreiben. Und du hast natürlich damit vollkommen recht. Der Stellenabbau und die Mehrarbeit auf die sowieso schon auf Anschlag gestressten Mitarbeiter um zu verteilen ist keine Maßnahme der Zukunft. Im übrigen finde ich deinen Blog sehr sehr interessant. Dir auch einen schönen Wochenanfang lass es dir gut gehen 😉🙋

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  3. Hast schon größtenteils Recht mit deinen Eindrücken. Wir haben schon eine beschissene Zeit was das Berufsleben anbelangt. Worte wie Emphatie und Wertschätzung sind da fehl am Platz

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  4. Die Welt mit ihre Globalisierung ist auß Gewinnmaximierung ausgelegt. Die shareholder wollen am Ende des Quartals ihre Boni haben. Der kleine Mann/Frau ist nur ein Rädchen im System. Wenn der Einzel ausgebrannt ist dann kommt der nächste. Es ist nicht verwunderlich dass es immer mehr Menschen gibt, die psychosomatische Erkrankungen haben.

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  5. Du hast natürlich recht. Psychomatische Erkrankungen durch den Arbeitsplatz gibt es zur Zeit so oft wie nie zuvor. Zumindestens soweit mir bekannt ist …

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