Löffelbiskuit

Tagesblick- Dinge die den Tag versüßen – Löffelbiskuit wecken Erinnerungen aus der Kindheit – Süßigkeiten im Überfluss und volle Regale


Löffelbiskuit
Löffelbiskuit

Vor ein paar Tagen hatte ich noch einmal einen Löffelbiskuit gegessen. Es war Ewigkeiten her, dass ich diesen Geschmack im Mund hatte. Dieser Geschmack erinnerte mich unwillkürlich an meine Kindheit. Ein Löffelbiskuit war damals was besonderes und meine Mutter gab mir ab und zu einen. In den 60er und 70er Jahren gab es noch nicht so viel süßes in Hülle und Fülle, wie man heute in den Regalen beim Einzelhandel findet. Zu meiner Kindheit gab es noch sehr viele kleine sogenate „Tante Emma Laden“. Da konnte man sich noch eine Süßigkeitentüte zusammenstellen lassen, wie man es heute noch auf Jahrmärkten oder Volksmärkten finden kann. Ich glaube ganze Packungen von einer Süßigkeit gab es damals noch gar nicht. Zumindestens habe ich das nicht mehr in Erinnerung. Damals wurde die Milch auch noch in einer Milchkanne geholt. Später gab es dann die Milch in einer Plastiktüte bevor diese im Tetrapack erhältlich war. Ich glaube Milchflaschen gab es auch schon in meiner Kindheit. Wahrscheinlich gab es Milchflaschen schon immer! Wenn ich zu meinem Opa oder Oma ging, gab es ab und zu ein Stück Schokolade. Aber nur ein Stück Schokolade, und nicht eine ganze Tafel! Gerne hatte ich auch weiße Mäuse gegessen. Die fand ich so lecker! Es waren so Gummi Mäuse. Aber auch da gab es keine Packung, sondern eine Maus und ich freute mich darüber sehr. Ich gehöre zur Aufschwungs Generation. Viele Dinge gab es zu meiner Kindheit, aber man wurde nicht so zugemüllt wie man es von heute her kennt. So viel Schrott gab es einfach nicht! Da ist es kein Wunder dass viele Dinge gar nicht ab verkauft werden und im Müll landen. Heute wird man förmlich überschwemmt von der Süßigkeiten Industrie. Eine Süßigkeiten Schublade wie man es heute in vielen Haushalten her kennt, war damals undenkbar. Durch die heutige Überflutung, haben Süßigkeiten den Stellenwert etwas besonderes zu sein verloren. Es ist das, was man an jeder Ecke bekommen kann. Da darf es keiner Verwunderung, das z.b. die Osterhasen in den Regalen stehen bleiben. Ein Osternest ist heute für die Kinder nichts besonderes mehr. Kann ja auch gar nicht sein! Denn sie haben ja die Möglichkeit Schokolade oder sonstige Süßigkeiten das ganze Jahr zu essen. Eine Fülle von Süßigkeiten gab es zu meiner Kindheit eigentlich nur Weihnachten und Ostern. Und dann wurden auch die Süßigkeiten gegessen. Denn es war was besonderes!

Schließlich war es dann irgendwann soweit, dass der „Tante-Emma-Laden“ verschwunden war. Der Supermarkt löste den Tante-Emma-Laden ab. In den 70er und 80er Jahren kamen dann die Supermarktketten und ihr heutigen Discounter. Manche Discounter boten ihre Produkte direkt von der Palette aus an. Auf Regale wurde verzichtet. Man konnte sagen, vom LKW direkt auf die Verkaufsfläche. Natürlich ist das Einkaufs Niveau dadurch gesunken, aber dadurch wurde ein neuer Markt an Billigprodukten erhältlich. Ich vermisse die Tante Emma Läden heute. Persönlich meine ich die Discounter, weil ich die Ladenatmosphäre als unfreundlich empfinde. In meiner Kindheit, kannte ich die Person die mir die Süßigkeiten oder die Milch in die Hand gab. Man sprach miteinander! Das ist heute vielerorts verloren gegangen. Eine Beratung ist heute beim Discounter undenkbar. Ich kenne zumindestens kein! Eigentlich kenne ich da nur, wenn man die überhaupt jemanden sieht, unfreundliches Personal. Das ist natürlich mein persönliches Empfinden und muss nicht auf jeden zutreffen. Ich finde das vieles an Einkaufs Kultur verloren gegangen ist. Das vermisse ich sehr!

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Tagesblick- Leere Regale voller Kühlschrank


Der Kühlschrank ist voll

Der Lebensmittel-Einzelhandel hat sich auf die Ostertage vorbereitet. Dennoch sieht man hier und da leere oder fast leere Regale. Es wurde doch mehr gekauft, was dann hier und da ausverkauft war. Allerdings, wenn man etwas flexibel ist, findet man genug Lebensmittel um gut über die Runden zu kommen. Auch über die Ostertage! Wir hatten unseren Einkauf auch bereits schon am Dienstag und Mittwoch erledigt. Der Einkauf war weitgehendst stressfrei. Wenn man sich früh genug kümmert und nicht auf den letzten stipp einkaufen geht braucht man auch keine Sorge zu haben. Natürlich in den Zeiten von covid-19 kauft man anders ein als früher. Man hat mehr im einkaufswagen, aber dafür geht man nicht so oft wie sonst einkaufen. Bei uns ist nun auch der Kühlschrank voller als sonst. Auf diese Veränderung vom Einkauf muss natürlich auch erst der Einzelhandel reagieren. Zumindestens glaube ich das so.

Auf unserem kleinen Markt im Ort war ich heute auch schon. Es ist jetzt die zweite Woche wo ich keinen Dill bekomme. Das war in der Vergangenheit kein Problem. Allerdings hängt auch nicht mein Leben davon ab ob ich Dill bekomme. Ich habe dann ein paar Äpfel mitgenommen. Wobei ich diese sowieso mitnehmen wollte! Es ist wunderbares Wetter und ich habe mir mein Sommerkleidchen angezogen. Ich wollte mir bei all dem Übel mal ein gutes Gefühl geben.

Einfach mal ein Sommerfeeling!

Wir bleiben Zuhause

Tagesblick-Wir bleiben Zuhause das Einkaufen


Wir bleiben Zuhause

Gesten musste ich dann doch Lebensmittel einkaufen. Ich war doch sehr überrascht wie wenig Leute an dem Dienstag unterwegs waren.

Es war nicht viel in den sonst so sehr gut besuchten Supermarkt. Man konnte bemerken dass die Leute sehr angespannt mit ihrem Einkauf beschäftigt waren. Man wollte gar nicht so viel anpacken, da die Sorge groß ist sich eventuell mit covid-19 zu infizieren. Toilettenpapier gab es natürlich nicht. Aber das nur mal am Rande erwähnt! Am Lebensmittel hatte es nicht gefehlt. Es war also ausreichend da. Wir hatten uns entschieden dass wir keinen einkaufswagen mit rein nehmen, sondern mit unseren einkaufstaschen durch den Markt gehen. Wir wollten die Griffe vom einkaufswagen nicht anfassen. Denn auch darüber kann man sich mit dem Coronavirus infizieren. Über sowas habe ich mir früher nie Gedanken gemacht! Aber alles ist ein erstes Mal. Wir hatten schnell unseren Einkauf erledigt. Ganz anders wie früher, als wir durch die Märkte geschlendert sind und das einkaufen Freude machte. Die Freude ist nicht mehr gegeben, wenn man mit Plastikfolie abgehängte kassenbereiche sieht und Kassiererin mit Gummihandschuhen und Gesichtsmaske. Aber es ist natürlich verständlich. im Anschluss daran sind wir direkt nach Hause gefahren. Ganz dem Motto wir bleiben zu Hause!

Tagesblick

Tagesblick- Wir bleiben Zuhause


Auch wenn ich zu hause bin werde ich mir mal einen Duft auflegen. Schließlich sollte man sich während der Ausgangs Beschränkung nicht völlig gehen lassen.

Heute ist mir total langweilig. Ich kann ja nicht jeden Tag in der Wohnung putzen. Das bringt mich auch nicht weiter. allerdings warte ich noch darauf dass mein Freund feierabend hat und wir werden dann erstmal einkaufen fahren. Wir müssen unbedingt einige Lebensmittel einkaufen.

Redhead

Deshalb habe ich mir heute die Haare gefärbt. Ich habe mir gedacht ich muss mal heute für mich selbst was machen. Eigentlich wollte ich ja zum Friseur und mir dort die Haare machen lassen. Aber die Friseure haben ja geschlossen. Und wenn tatsächlich bis nach Ostern nichts geht, möchte ich nicht bis dahin warten. Ich weiß dass es blöd ist und der Umsatz dem Friseur genommen wird, aber ich habe keine Lust mich wegen diesem ganzen Scheiß hier gehen zu lassen.deshalb habe ich selber Hand an die Haare gelegt. Kupferrot, man könnte auch sagen kupferblond. Am Anfang ist es noch etwas dunkel aber nach zweimal waschen sind die Haare dann doch deutlich heller.

Und nun werde ich mir noch einen Kaffee machen und diesen in aller Ruhe trinken. Vielmehr außerdem Einkauf passiert heute nicht mehr. Mir fällt aber gerade ein dass ich unbedingt noch zwei drei Flaschen Rotwein einkaufen möchte. Der ist mir total ausgegangen und deshalb muss ich ihn nachher mit besorgen. Bloß nicht vergessen!

Hannah am Abend

Tagesblick- Mehr als 1000 Tote in Italien an einem Tag


Das ist so schrecklich. Wieder einmal beklagt Italien mehr als 1000 Tote die an einem Tag an dem Coronavirus Covid_19 verstorben sind. Man hat das beklemmende Gefühl, als würde es einfach nicht enden wollen. Zu wenig Ärzte und Zu wenig Intensivbetten zur Behandlung der schwerst Kranken. Wo soll das nur hinführen und wo wird es enden.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hält an den Ausgangs Beschränkung weiterhin fest. Die Todesraten innerhalb von Deutschland sind noch relativ niedrig, dies lässt vermuten, dass das frühzeitige Testen und die frühen Ausgangs-Beschränkungen damit in Zusammenhang stehen.

Nach wie vor ist Klopapier in der Corona Krise der absolute Renner! Nichts vermissen die Deutschen in einer Krise mehr wie ihr heißgeliebtes Toilettenpapier. Ansonsten habe ich festgestellt dass die Einkaufsmärkte gut sortiert sind.

Leere Regale beim Toilettenpapier

So sieht es bei uns in den meisten Märkten aus. Aber irgendwann müsst mal der Toilettenpapier Boom abreißen.

Immer mehr Angebote für Home Fitness

Man wir im Moment überschwemmt mit angeboten aus dem Fitnessbereich für zuhause. Ob Workout via Netz, oder Fitnessgeräte für zu Hause. Die Angebote im Moment erscheinen fast grenzenlos. Was die einen als kostenloses Angebot anbieten, versuchen andere zu vermarkten. In Zeiten wo man nicht vor die Tür gehen sollte, erwecken Heimtrainer Begehrlichkeiten. Aber letztendlich brauchen all Fitnessgeräte auch den nötigen Platz. In kleineren Wohnungen ist man schon froh wenn man die Gymnastikmatte ausgerollt bekommt. In meiner kleinen Wohnung ist es schier unmöglich noch irgendwo einen Heimtrainer aufzustellen. Da nützen auch die vielen schönen Angebote mir wenig. Es bleibt nur die Alternative die Wohnung zu verlassen und draußen an der frischen Luft spazieren zu gehen. Da kann man nur hoffen, dass das schöne Wetter noch ein wenig anhält.

Tagesblick- Der Einkauf ist erledigt


Heute habe ich die kleinen Geschäfte bei mir vor Ort unterstützt. Ich war beim Metzger vor Ort und im Lebensmittelmarkt. Im Anschluss daran war ich noch beim Bäcker. Die meisten Bäcker bei uns im Ort machen schon zwischen 11 Uhr und 12 Uhr zu. Aber ein Bäcker hat seine ganz normalen Öffnungszeiten beibehalten. Viele Bäckereien haben nach meinem Empfinden nur noch wenig mit einer Bäckerei wie man sie früher kennt nur noch wenig zu tun. Heute ist es durchaus nicht die Seltenheit, dass ich in der Bäckerei mir mittags auch ein Schnitzel bestellen kann. Das hat glaube ich wenig mit dem Handwerk Bäckerei zu tun.das sind auch oftmals dann die Bäckereien die ihr Geschäft schon früh zu machen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass solche Bäckereien ihren hauptumsatz mit nezbenprodukten bzw als Café machen. Ich kann mir vorstellen dass Bäckereien, die ihr Geld noch ausschließlich mit Backwaren verdienen im Moment ein ganz normales, vielleicht auch gut gehendes Geschäft machen.

Auch der kleine Lebensmittelmarkt bei mir um die Ecke, er lebt scheinbar im Moment eine Renaissance. Wie bei jeder Krise gibt es auch hier Gewinner und Verlierer. In solchen Zeiten in der wir heute leben, indem der Coronavirus wirtschaftliche Ängste und Nöte hervorrufen, merkt man erst wie wichtig so manches kleine Geschäft im Umfeld ist. Denn egal was für eine Krise ist, müssen wir alle essen und trinken.

In Gesprächen mit selbstständigen aus ganz unterschiedlichen Gewerken, kann man so langsam raus entnehmen, dass jeder glaubt am meisten betroffen zu sein. So langsam kommt in der Not dann der Zorn hinzu. Es wird den Flüchtigen, den Hartz 4 Empfänger aber auch Rentner geschlüpft. Diese Menschen bekommen soviel Geld vom Staat und sind nicht Produktiv und der Staat müsse doch jetzt die Produktiven unterstützen. Das ist natürlich klein gedacht, aber man kann an den Reaktionen erkennen, das sich schnell jeder selbst der nächste ist, und wie schnell Mitarbeiter die in den guten Zeiten ihren Mann/Frau standen, auf einmal nichts mehr Wert sind. Natürlich ist es so, dass wenn es erforderlich ist, Mitarbeiter entlassen werden müssen, wenn es um die eigene Existenzabsicherung geht. Was mich so erschreckt hat, ist wie abfällig über diese Mitarbeiter in punkto Kündigung gesprochen wurde.

Fazit: In solchen Zeiten läuft man Gefahr, dass das Sozialverhalten komplett aus dem Ruder läuft!