Gesichtsmaske tragen - Andere schützen

Tagesblick- Gesichtsmasken aus China


Gesichtsmaske tragen – Andere schützen

Man hat das Gefühl als wenn ganz Deutschland mit dem Nähen angefangen hat. Zwar ist der Hauptlieferant nach meinem Wissen immer noch China. Aber immer mehr deutsche Firmen stellen um zur Produktion von Atemschutzmasken. Dies kann man aus den Medien entnehmen. Grundsätzlich finde ich das eine ganz tolle Sache und es macht Sinn Schutzbekleidung nicht outzusourcen. Aber auch in vielen Haushalten hat die Nähmaschine ihren Einsatz gefunden. Fleißig werden sogenannte Atemschutzmasken selbst genäht. Natürlich erfüllen diese keinen medizinischen Zweck. Diese schützen aber andere wenn man niesen muss oder husten muss. Wenn jeder solche Masken tragen würde, könnte man sagen: „Ich schütze dich und du schützt mich“.

Das finde ich besser als darauf ganz zu verzichten!

Wenn man ein bisschen durchs Internet stöbert, oder den ein oder anderen Film auf YouTube sich anschaut, so kann man Anleitungen zur Erstellung solcher Gesichtsmasken finden. Es tragen auch immer mehr Menschen jetzt schon freiwillig Atemschutzmasken. Am Anfang waren es noch Einzelne und jetzt wird dieser Anblick schon fast zur Normalität. Beim Einkaufen finde ich das besonders gut! Besonders in den engen Gängen der Einkaufsregale, fällt es oftmals schwer Abstand zueinander zu halten. Dort macht es für mich besonders Sinn diese „Atemschutzmasken“ zu tragen. Auch wenn diese natürlich nicht hundertprozentig schützen!

Mit Schutzmaske

Tagesblick- Mit Schutzmaske vor die Tür


Mit Schutzmaske
Mit Schutzmaske

Wie bereits im vorherigen Beitrag angekündigt, bin ich eben auf dem Wochenmarkt in unserer kleinen Stadt gewesen. Es war heute das erste Mal dass ich mit Atemschutzmaske unterwegs war. Es ist mir klar, dass mich selbst diese Maske nicht schützt. Aber wenn ich den Coronavirus haben sollte, so versuche ich bestmöglich andere zu schützen. Zumindestens will ich den Virus es schwer machen! Die Reaktion der Menschen die mich sahen, war ganz anders als sonst wenn ich ohne Atemschutzmaske unterwegs war. Sie gingen freiwillig einen großen Bogen um mich herum oder wechselten sofort die Straßenseite. Das war so in der Form als ich ohne Atemschutzmaske unterwegs war nicht der Fall. Für mich persönlich war es natürlich viel entspannter, da ich nicht auf den Abstand von zwei Meter achten brauchte, sondern die anderen es machten. Und das freiwillig! Also denke ich mir dass diese Atemschutzmaske mich doch indirekt schützt. Zwar hält diese keine Viren ab, aber hält die Mitmenschen dazu an Abstand zu halten. Wenn natürlich es irgendwann einmal soweit ist, dass die meisten Menschen mit Atemschutzmasken einkaufen gehen und so weiter, dann geht dies auch in eine Normalität über.

Der kleine Wochenmarkt
Der kleine Wochenmarkt

Der Wochenmarkt in unserer kleinen Stadt ist nicht besonders groß. Aber im normalfall ist dieser gut besucht! In der Regel halten die Leute Abstand. Es ist mir aber aufgefallen als ich selbst in der Schlange mit ausreichenden Abstand zum nächsten stand, dass ausgerechnet ein älterer Mann mit Abstand halten nichts zu tun hatte.

Sind die Alten es selbst in Schuld?

Das ist eine Frage die man sich stellen kann. Mir ist aufgefallen, dass gerade alte Menschen sich schwer damit tun Abstand zum nächsten zu halten. Gerade die Altersgruppe, die sich am schnellsten mit dem Coronavirus covid-19 infizieren können, achten oftmals am wenigsten auf ihren Sicherheitsabstand. In dieser Woche war ich zweimal Einkaufen und jedes mal ist mir dieses aufgefallen. Manche kapieren es einfach nicht! ich weiß nicht ob sie nur beratungsresistent sind oder ob es einfach die schlichte Dummheit ist. Ich glaube das letztere ist der Fall. Auf jeden Fall bin ich wieder zu Hause angekommen und das erste was ich gemacht habe, dass ich die Hände gewaschen habe. Anschließen habe ich diesen noch mal desinfiziert. Wenn ich draußen war und wieder in meine Wohnung komme, dann desinfiziere ich mir nach dem händewaschen grundsätzlich die Hände. Es gibt mir einfach ein besseres Gefühl.